Schallendes Lachen

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aus dem Tribal Update vom 03.02.2011:

Vor der Sendung:
Elhanan (liest Zeitung): Die Staatsanwaltschaft zieht den Schluss, dass Eli Yishai nicht im Geringsten für das Karmel-Feuer verantwortlich ist.
Ronit: Elhanan, hör auf Witze zu machen, wir gehen jeden Moment auf Sendung.
Elhanan: Schau, hier steht: Aufgrund der Erkenntnisse wird die Staatsanwaltschaft keine Ermittlungen gegen den Minister einleiten.
Ronit: Die Staatsanwaltschaft, schön. Was wissen die schon vom Gesetz?

Kurznachrichten:
– Verteidigungsminister Ehud Barak strich die Ernennung von General Yoav Galants Ernennung zum Generalstabschef und ernannte vorläufig Yair Naveh. Galant: „Barak hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, aber ich werde anderen Boden finden, den ich mir nehmen kann.“
– Fußball-Kommentator Danny Neumann zog sich aus der Berichterstattung der Spiele von Hapoel Tel Aviv zurück, obwohl er leugnet, dass er sagte, die Hapoel-Fans sollten zusammen mit den Arabern Israels deportiert werden. Neumann: „Meine Worte wurden aus dem Zusammenhang gerissen. Fakt ist, wenn ich von Spielen berichte, dann sagen die Leute immer sie wüssten nicht, wovon ich rede.“
– 3 Grad-Raketen wurden aus dem Gazastreifen abgefeuert und explodierten in Netivot und Ofakim, wo sie nur Grundbesitz beschädigten. Israel protestierte und ein Hamas-Sprecher sagte: „Wir versprechen, dass wir uns um die kümmern werden, die für die Tatsache verantwortlich sind, dass einmal mehr auf der israelischen Seite niemand verletzt wurde.“

Ronit: Die Amerikaner sind den Ereignissen in Ägypten gegenüber nicht gleichgültig. Hallo an Obamas Berater für Wirklichkeits-Wahrnehmung, John Zeokoreli [das passiert mir nicht].
John (raucht einen Joint): Warum?
Ronit: Was: Warum?
John: Warum sind wir gleichgültig? Natürlich sind wir gleichgültig.
Elhanan: Aber Mubarak ist ein langjähriger Verbündeter. Soll man ihn einfach so im Stich lassen?
John: Wen sollten wir denn im Stich lassen? Unsere Feinde? – Das schmeckt seltsam, man muss sich daran gewöhnen.
Ronit: Wir dachten, Sie seien daran gewöhnt.
John: Nein, ich bin auf Petersilie umgestiegen. Es heißt, das sei gut für die Nieren.
Ronit: Die muss man essen.
John: Essen…? Warum ist sie dann in Papier gewickelt?
Elhanan: Herr Zelokoreli, wie kann irgendjemand Vertrauen in Sie setzen?
John: Ich verstehe nicht, was denen Sorgen bereitet. Das Volk Ägyptens will einfach Freiheit, Freiheit, Mann… und freie Liebe und ich glaube sie wollen auch einen Zug. Wollt ihr einen?
Elhanan: Haben Sie keine Sorge, dass radikale Muslime die Macht im Land ergreifen werden?
John: Übertreib nicht. Er ist nur der Präsident. Der Kongress ist immer noch amerikanisch.
Elhanan: Ich rede von Ägypten.
John: Oh, äh… Wir machen uns keine Sorgen. Schaut, wir haben uns hingesetzt die Lage sehr ernsthaft analysiert und etwas Wichtiges entdeckt.
Elhanan: Was?
John: Dass Ägypten weit weg ist.
Ronit: Herr Zelokoreli, haben Sie nicht manchmal das Gefühl, man sollte etwas lernen über – die Welt?
John: Wisst ihr, manchmal habe ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt. So, wie wenn man zu spät zu einem Treffen wegen der iranischen Bombe kommt und feststellt, dass all die Käse-Plunderteilchen weg sind. Kennt ihr das Gefühl? Wisst ihr, in unserem Weißen Haus ist es keine Schande keine Ahnung zu haben… es ist allerdings auch keine große Ehre.
Ronit: Was werden Sie also tun?
John: Um die Wahrheit zu sagen… keine Ahnung.

(singt zur Melodie von „Wenn ich einmal reich wär“:)
Wenn ich nicht ahnunglos wäre….
würde ich diese Welt zu einem besseren Ort machen,
Leute mit einem glücklichen Gesicht.
Freunde würden mir wieder vertrauen….
Wenn ich nur einmal denken würde, bevor ich handle,
wenn ich nur ein klitzekleines Bisschen Ahnung hätte.
Ich würde verstehen, dass der Irak keine Straße in New York ist
und China mehr als nur eine Tasse
und dass einige „großartige Verbündete“ mit eiserner Hand herrschen.
Ich würde Arabisch und Spanisch lernen –
yeah, diese exotische Sprache –
und würde an die erste Stelle meiner Liste schreiben:
„Jihad“ heißt NICHT: „Hi, lasst uns in Frieden leben!“
Ich  würde das Geplapper und
das Predigen von Werten und Vertrauen einstellen
und erkennen, dass nicht ich die ganze Welt bin
und nicht mehr meine wahren Freunde im Stich lassen.
Nun, ich mag nicht damit belästigt werden,
aber ich hörte ein Gerücht
über einen Typen mit Bart (Plakat: Gesucht: Osama bin Laden – tot oder lebendig).
Es ist an der Zeit, dass ich sage: „Hey, ich bin wieder da…“

Wenn ich nicht ahnunglos wäre….
würde ich diese Welt zu einem besseren Ort machen,
Leute mit einem glücklichen Gesicht.
Freunde würden mir wieder vertrauen….
Wenn ich nur einmal denken würde, bevor ich handle,
wenn ich nur ein klitzekleines Bisschen Ahnung hätte.
Ich würde aufhören mich mit Diktatoren und Betrügern anzufreunden
und meinen Verbündeten mein Leben lang ein Messer in den Rücken zu stechen,
sie unter Druck zu setzen zu geben
und „mit Klasse abzugeben“.
Und Abdallah von Saudi-Arabien würde ich sagen:
„Ich verbeuge mich nicht, ich bin nicht eine deiner Frauen!
Was war das jetzt mit dem Benzinpreis?“
Die wichtigsten Männer der Stadt würden kommen,
um sich bei mir einzuschleimen!
Sie würden mich bitten sie zu beraten
wie der weise Salomo.
„Würden Sie bitte, Rabbi Amerika…“
„Entschuldigen Sie, Rabbi Amerika…“
Und zur Abwechslung würde ich sogar wissen, was ich antworten soll…
Gebt mir sofort Schachta…
Gebt mir sofort Schachta…
Dann würden Hugo Chavez und all die Verrückten
mich anbetteln, dass ich nicht wütend oder verärgert werden soll.
Vielleicht würde ich nett sein… wenn sie sich benehmen!
Meine Flughäfen wäre wieder nur ein Ort für Reisende
und keine Kaserne der Armee,
keine weiteren Röntgen-Untersuchung meiner Unterwäsche.
Und all die Rufe „Tod Amerika!“, „Tötet!“ und „Greift an!“
würden in eine Höhle in Pakistan gequetscht.
Nein, ich wäre nicht der, der sich vorsehen müsste!…

Wenn ich nicht ahnungslos wäre….
würde ich diese Welt zu einem besseren Ort machen,
Leute mit einem glücklichen Gesicht.
Freunde würden mir wieder vertrauen….
Oh, lieber Gott, ich frage mich, was ich tun muss.
Unter uns: Sag’s mir jetzt, sag mir die Wahrheit.
Wäre es für dich so anders?
Also, wäre es?
Ha, Mann, wäre es?!
Wenn ich nur ein klitzekleines Bisschen Ahnung hätte.

Nachrichten:
– Die Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Dorit Beinish, kritisierte den Dorfrat von Rakefet, weil er den Zuzug eines arabischen Paares nicht erlaubte. Nach Verinnerlichung der Kritik sagte der Gemeindesprecher, man werde dem Beispiel des Gerichts folgen 1 religiöse Person zuzulassen und 1 Araber akzeptieren – und 8 Meretz-Wähler.
– Die Polizei empfiehlt Gilad Sharon anzuklagen, weil er eine Bestechung zwischen seinem Vater und Martin Schlaff vermittelte. Das beseitigt die rechtliche Wolke, die seinen Beitritt zur Kadima-Partei behinderte.

Elhanan: Mehr zur Revolution in Ägypten: Hallo an unserer politischen Kommentator Ken Mercury.
Ken: Shalom.
Elhanan: Vor unseren Augen spielt sich eine massive Revlution ab.
Ken: Ja, nun, das war zu erwarten.
Elhanan: Aber warum haben Sie sie nicht vorausgesagt?
Ken: Das stimmt nicht. Ich habe sie präzise vorausgesagt.
Ronit: Wo?
Ken: Zuhause. Ich habe im Badezimmer darüber nachgedacht, ich habe nur nicht darüber geredet. Ich habe exakt vorausgesagt, dass ich sie nicht voraussehen würde. Das ist ein außergewöhnliches Level journalistischer Präzision.
Ronit: Und was ist mit Mubarak? Und Obama?
Ken: Obama… ha… Er steht lächerlich da, nachdem er vor eineinhalb Jahren in Kairo seine geistlose, populistische, dumme und armselige Rede hielt.
Elhanan: Moment, ich erinnere mich, dass Sie vor eineinhalb Jahren sagten Obamas Rede sei brillant, makellos und elektrisierend gewesen.
Ken: Das ist eine Frage der Interpretation.
Elhanan: Warum ist das eine Frage der Interpretation?
Ken: Weil Obama ein Außerirdischer vom Mars ist, der seine Anweisungen per Telepathie bekommt.
Elhanan: Was?
Ken: Was „was“?
Elhanan: Obama ist ein Außerirdischer vom Mars, der seine Anweisungen per Telepathie bekommt?
Ken: Wer hat dir das gesagt?
Elhanan: Ich dachte, Sie…
Ken: In dieser Sache würde ich gerne anfügen – blblblblb, hiiiii, ….
Elhanan: Was?
Ken: Was „was“?
Elhanan: Sie sagten gerade: blblblblb, hiii…
Ronit: Elhanan, was ist los mit dir?
Ken: Jetzt wird er sagen, dass ich vor eineinhalb Jahren sagte Obamas Rede sei brillant, makellos und elektrisierend gewesen. Hören wir damit auf und sehen wir nach vorne, auf das ägyptische Volk, das auf den Flügeln seiner Sehnsucht nach Demokratie getragen wird, die Straßen füllt und das alles sehr zivilisiert.
Ronit: Ja, das ist alles sehr bewegend.
Elhanan: Was ist zivilisiert? Es gibt Plünderungen, Feuer und hunderte Tote.
Ken: Das ist Teil der Kultur. 300 bis 400 Todesfälle gehören in den Rahmen arabischer Tradition.
Elhanan: Und das ist in Ordnung?
Ronit: Glaubst du, dass du entscheiden darfst, ob es in Ordnung ist oder nicht?
Ken: Übrigens hat die Polizei ihre Waffen niedergelegt. Ihr ging die Munition aus.
Elhanan: Ken, was glauben sie wird jetzt passieren?
Ken: Das ist offensichtlich. Die Menschenmengen werden die bewegende, aufregende, junge Revolution weiter führen und ein junges, aufgeklärtes, demokratisches Regime an die Macht bringen, das ein neues Kapitel im Nahen Osten aufschlagen wird. Deshalb sollten wir auf der Stelle die Siedlungen evakuieren.
Elhanan: Wie steht das denn miteinander in Verbindung?
Ken: Keine Ahnung. War ein Versuch.
Ronit: Und wenn Ihre Vorhersage nicht eintrifft, was dann?
Ken: In diesem Fall werden wir natürlich wissen, wer dafür verantwortlich ist.
Elhanan: Mubarak?
Ken: Natürlich nicht. Eli Yishai.

Wir hören mit ein guten Nachrichten auf:
– Die Likud-Abgeordneten Carmel Shama und Ofir Okunis, die für die Erhöhung der Benzinsteuer stimmten, haben sich dem Protest gegen die Spritpreis-Erhöhungen angeschlossen. Sie entschuldigten sich und erklärten: „Wir vergaßen, dass wir das andersherum tun sollten – erst den Wählern in den Hintern kriechen und sie danach bescheißen.“

aus dem Tribal Update vom 27.01.2011:

Vor der Sendung – Elhanan: Die Welt wird wahnsinnig. Nasrallah übernimmt den Libanon, Terror in Moskau, 64 Hinrichtungen im Iran, Krawalle in Ägypten und Albanien. Schrecklich!
Ronit: Ja, dieser Bibi…

Kurznachrichten:
– Nach der Ernennung des Hisbollah-Kandidaten Najib Mikati zum Premierminister warnte der christlich-libanesische Führer Samir Geagea: „Nasrallah wird den Libanon in den Gazastreifen verwandeln.“ Nasrallah antwortete, dass er die Ruhe wieder herstellen will und Geageas Beerdigungsvorkehrungen werden in Kürze bekanntgegeben.“
– Die Arbeitspartei ernannte Micha Hirsch zum vorläufigen Parteivorsitzenden, was Harish zwang als Chef des israelischen Filmrats zurückzutreten. Harish: „Das tut mir nicht leid. Immerhin habe ich die Führung der besten Komödie in Israel bekommen.“
– Peace Now veröffentlichte eine harsche Presseerklärung, in der sie Premierminister Netanyahu vorwirft vergessen zu haben, was Demokratie ist. Die Formulierung wurde von einer Mehrheit von 1 dafür und 0 dagegen entschieden.
– Empörung in der Türkei und Rufe „Tod Israel“, nachdem – Elhanan, erinnere mich, warum ist die Türkei diesmal empört und ruft „Tod Israel“? – Elhanan: Vermutlich wegen der Flotille, oder? – Ronit: Das sind alte Meldungen, oder nicht? – Elhanan: Vielleicht weil Peres nicht der Meinung der Türken ist? – Ronit: Alte Meldungen… Vielleicht gibt es die Empörung in der Türkei und die „Tod Israel“-Rufe, weil wir ihren Botschafter beleidigten? – Elhanan: Nein, glaube ich nicht. Ich hab’s: Wegen der Bautätigkeit in Jerusalem! – Ronit: Nein, das ist nächsten Monat! Ich glaube, sie sind empört, weil – ich hab’s! Empörung in der Türkei und Rufe „Tod Israel“ nach dem Turkel-Bericht, der feststellte, dass die IDF auf der Marmara angemessen handelte.

Ronit: Shalom dem türkischen Premierminister Erdogan.
Erdogan: Was wollen Sie andeuten? Dass nur Sie Frieden wollen?
Ronit: Entschuldigung, ich wollte Sie nur…
Erdogan: Ihr könnt mich nicht an der Nase herumführen! Die Türkei ist schlau!
(Hintergrund: Tod Israel, Tod Israel)
Ronit: Einen Moment, bitte… Herr Erdogan…
Erdogan: Entschuldigt euch!
Ronit: Warten Sie einen Moment. So weit ich das verstehe, hatten Sie auch eine Kommission, aber die kam zu einem anderen Ergebnis. Doch das Video bestätigt die Version der IDF zu den Ereignissen.
Erdogan: Das liegt daran, dass ihr alles auf eure Weise interpretiert!
Ronit: Was meinen Sie mit „alles auf unsere Weise interpretieren“? Welche andere Interpretation kann das bekommen?
Erdogan: Das ist absolut offensichtlich. Man konnte sehen, wie der Soldat aus dem Hubschrauber herunter kam, mit einer Kanone, Granaten und Panzer.
Elhanan: Wo haben Sie die Kanone, Granaten und Panzer gesehen?
Erdogan: Was sollte ein Soldat sonst haben? Ein Paintball-Gewehr?
Dann kann man sehen, wie die Leute auf dem Schiff ihm herunter helfen.
Elhanan: Sie prügeln mit Metallstangen auf ihn ein!
Erdogan: Um ihm  herunterzuhelfen! So, wie wir den Armeniern halfen in die Gruben zu kommen. Wir halfen ihnen mit Metallstangen, Schaufeln, mit allem Möglichen. Weil die Türken humane Leute sind. Entschuldigt euch!
Elhanan: Ihr habt versucht unseren Soldaten die Augen herauszuholen!
Erdogan: Wenn dich ein Gast besucht, unternimmst du nicht alles, dass ihm die Augen rausfallen?
Elhanan: Nein.
Erdogan: Weil ihr eiskalt seid! Bei uns ist es Gastfreundlichkeit, dass wir einem Besucher die Augen herausholen, damit er nicht hinaus findet sondern da bleibt.
Ronit: Und warum hatten die Leute auf dem Schiff Blendgranaten und Schusswaffen?
Erdogan: Zum Massieren.
Elhana: Massieren?
Erdogan: Eine türkische Massage. Die ist zwar etwas intensiv, aber nur, weil die Türkei stark ist! Die Türkei ist schlau! Die Türkei hat Ehre!
(Hintergrund: Tod Israe! Tod Israel!)
Elhanan: Warum also…
Erdogan: Wusstet ihr, dass ich groß bin? Und im Fußball sind wir auch besser!
Elhanan: Okay, aber…
Erdogan: Moment mal!
Ronit: Was? Was soll das?
Erdogan: So sieht türkische Empörung aus. Habt ihr meine Bilder nicht gesehen?
Elhanan: Okay, aber warum die Rufe „Tod Israel!“?
Erdogan: Das wisst ihr nicht? „Tod Israel“ ist „Liebe und Frieden für die Welt“ auf Türkisch.
Elhanan: Alles klar… Herr Erdogan, danke.
Erdogan: Euch auch Tod. Die Türkei hat Ehre! Ich bin groß! Und ihr entschuldigt euch! – Nun, wie war ich? Ehrenhaft, nicht wahr?

Ronit: Vielleicht sollten wir mehr versuchen die Türken zu verstehen. Eine Menge hebräischer Wörter kommen aus dem Türkischen.
Elhanan: Ja, so wie „Kiosk“.
Ronit: Oder „Joghurt“ oder „tabu“.
Elhanan: Und „gazoz“ (Sprudelwasser).
Ronit: Und das am besten bekannte Wort aus dem Türkischen – tembel (Schwachkop/Schwachsinniger/Irrer/Trottel).
(eingeblendet: Bild von Erdogan)

Ronit: Al-Jazira erniedrigte die Palästinenser mit dem Bericht, dass PA-Führer während der Verhandlungen weit reichenden Zugeständnissen zustimmte, einschließlich der, dass Givat Ze’ev in israelischer Hand bleibt.
Shalom unserem Korrespondenten, Sorry Solar.
Sorry Solar: Hi Ronit. Hallo Elhanan.
Ronit: Wie kann es sein, dass sie so viel abzugeben bereit waren und wir nichts von ihrer ausgestreckten Hand wussten?
Sorry Solar: Das ist nur die Spitze des Eisbergs, Ronit. Mir wurden ein paar weitere Einzelheiten der Verhandlungen zugespielt.
Elhanan: Welche Einzelheiten?
Sorry Solar: Sitzt ihr?
Elhanan: Ich denke, doch.
Sorry Solar: Okay, hier ist es: Die Palästinenser sind bereit auch auf die Jaffa Street und das Internationale Konferenzzentrum zu verzichten!
Ronit: Gibt’s nicht!
Sorry Solar: Wartet, da kommt noch mehr. Die von Al-Jazira glauben, sie hätten eine Exklusivmeldung. Wen wollen die veräppeln? Hier ist es, ein Zitat direkt von Abu Mazens Berater: „Unter gewissen Umständen könnten wir damit leben, dass die Juden einen Teil von Tel Aviv bevölkern.“
Ronit: Nun, was sagst du dazu, Mr. Skeptisch?
Elhanan: Es geht nicht darum, dass ich skeptisch bin. Wirklich. Aber Tel Aviv, Givat Ze’ev – die sind doch schon unser, oder?
Sorry Solar: Elhanan, das ist revolutionär und begreifst es nicht. Warte, bis du das hier hörst: Abu Mazen stimmte zu – im Kontext einer umfassenden Regelung – den Amerikanern New York zu geben.
Ronit: Ganz New York?
Sorry Solar: Die arabische Welt ist empört und nennt Abu Mazen einen Verräter. Einige sagen, er solle massengemordet werden.
Ronit: Er ist einfach der neue Sadat.
Sorry Solar: Sie sind bereit die ganze Welt aufzugeben und sich mit den Grenzen von 1967 zufrieden zu geben.
Elhanan: Also lassen sie uns die Küstenebene.
Sorry Solar: Nein, sie meinen unsere Seite von 1967. Übrigens: Tzipi Livni widersetzte sich ihnen und lehnte es ab irgendeinen Teil von Jerusalem abzugeben.
Ronit: Was für eine starke Frau.
Elhanan: Moment mal – wir loben die Palästinenser dafür, dass sie Zugeständnisse machen und Livni dafür, dass sie das nicht macht?
Ronit: Ich denke, beides, oder nicht?
Sorry Solar: Unmöglich, es sind Gegensätze.
Ronit: Gut, lass uns klar denken. Zuerst – und wir bringen keine Meinung zum Ausdruck: Gut für Livni, dass sie stark ist… und für die Palästinenser, für ihre Bereitschaft… das heißt, obwohl es gut ist, dass Livni ihnen sagte… Elhanan, du bist ein Faschist und bringst mich zur Weißglut!
Elhanan: Ich wollte nicht andeuten, dass…
Ronit: Wisst ihr, dass er den Brief nicht unterzeichnete, der den Boykott Ariels durch die Schauspieler unterstützte?!
Sorry Solar: Es gibt jede Menge Gerüchte, Ronit. Er kann die Zugeständnisse einfach nicht wertschätzen.
Elhanan: Was haben sie denn zugestanden? Es gehört ihnen nicht. Vielleicht werden sie auch London abgeben?
Sorry Solar (verschluckt sich fast am Kaffee): Jetzt erwarte von ihnen nicht zu viel.

Zum Schluss eine gute Nachricht:
– Der jährliche Antisemitismus-Bericht zeigt eine leichte Abnahme antisemitischer Vorfälle in der Welt. Die Verfasser des Berichts erklärten, dass die Angriffe auf Juden kein Ausdruck von Antisemitimus sind. Sie sind eine legitime Form der Kritik an Israel.

aus dem Tribal Update vom 21.01.2011

Nachrichten:
– Nach Shay Shimons Verurteilung wegen des Todes von Meital Aharonson in einem gezielten Angriff mit Fahrerflucht sagte sein Anwalt, 20 Jahre sei eine zu harte Strafe für eine Verletzung der Verkehrsregeln. Jetzt wird Marwan Barghoutis Anwalt die Freilassung seines Mandanten fordern, der lediglich Buss zwischen Haltestellen anhielt; und der von Yigal Amir wird eine Strafminderung beantragen, denn der hatte nur Flecken auf dem Hemd des Ministerpräsidenten verursacht.
– Muslime in Europa fordern, dass alles Fleisch des Kontinents nach den Regeln des islamischen Rechts geschlachtet wird. Ein örtlicher Imam: „Das ist keine Nötigung durch den Islam. Wir haben gezeigt, dass wir selber schlachten können, wenn es sein muss.“

Ronit: Unser Korrespondent Happy Babbler flog nach Tunesien, um über die Ereignisse dort aus erster Hand zu berichten. Happy, hörst du uns?
Happy: Ja, Ronit.
Ronit: Erzähl‘ uns von der Atmosphäre auf der Straße.
Happy: Sie ist sehr gespannt, ich würde sagen: beängstigend. Islamisten nutzen die Lage aus und bringen weitere Demonstranten auf die Straße. Die Polizei hat Angst sie zu stellen.
Elhanan: Gibt es irgendwelche Angst um die jüdische Gemeinschaft dort?
Happy: Ja, es hat bereits einige Versuche gegeben Juden zu schaden. Die Juden verstecken sich in ihren Häusern. Niemand traut sich mit jüdischen Symbolen auf dem  Haus. – Ich werde leiser sprechen, denn einige Leute fangen an zu gucken.
Ronit: Ich dachte, die Demonstranten in Tunis kümmern die Juden nicht.
Happy: Tunis? Ich bin in London!
Ronit: Warum in London?
Happy: Wir hatten einen Zwischenstopp – es gibt keine Direktflüge. Ich könnte dafür sterben irgendwo hinzukommen, wo es sicher ist…
Elhanan: Dann komm heim. Du kannst entspannen. Wir können in eine Kneipe in Tel Aviv gehen.
Happy: Ich werde nach Tunis weiterreisen.

Latma TV: Tribal Update vom 14.01.2011

Ronit und Elhanan lesen vor der Sendung Zeitung:
Ronit: Harte Zeiten… die Untersuchungskommission gegen linke Organisationen… Hetze… beängstigende Zeiten… wie damals, bevor Rabin getötet wurde.
Elhanan: Wirklich dunkle Tage.
Ronit: Und die Schießerei in Arizona! Wieder schießt die Rechte auf die Linke.
Elhanan: Ja, überall mutwillige Hetze.
Ronit: Ja, wie damals, als es auf die Ermordung Rabins hinaus lief. Wirklich.
Das war eine tolle Zeit damals, nicht?

Kurzmeldungen:
– Die Iraner sagen, sie hätten einen israelischen Spionagering aufgedeckt, dank eines Maulwurfs, den sie im Mossad installierten. Der Mossad tat die Affäre ab: „Obwohl ein ehemaliger iranischer Staatsbürger darin involviert ist (Bild von Shaul Mofaz), hat er nicht länger Zugang zu Geheimnissen und wurde von einem verdeckt arbeitenden Mossad-Agenten neutralisiert.“ (Bild von Tzipi Livni)

– Das Gericht verurteilte einen Drogenhändler, der mit 8 kg Opium am Ben Gurion-Flughafen gefasst wurde, zu nur dreieinhalb Jahren, weil er für sich beanspruchte: „Das ist in der persischen Gesellschaft ein traditioneller Brauch.“ Die Reaktion von Zion Amir, dem Anwalt von Moshe Katzav: „Warum nur haben WIR nicht daran gedacht?“

Die Saudis ließen den Geier frei, den sie der Spionage für Israel verdächtigten. Bei seiner Rückkehr sagte der Geier, er habe zwar ein paar Geheimnisse preisgegeben, doch er schickte sie auf eine sinnlose Schnitzeljagd…

Wohlfahrtsminister Buji Herzog von der Arbeitspartei sagte: „Die erwartete Erhöhung der Steuerermäßigung für Kinder um 4 Schekel wird den Familien helfen die Kostensteigerungen für Wasser, Strom und Lebensmittel auszugleichen.“ Herzogs Medienberater sagte: „Wir führen eine Untersuchung durch um herauszufinden, wer diesen Insider-Witz in Herzogs Rede steckte.“

Tribal Update vom 07.01.2011

aus den Kurznachrichten:
– Die Kadima-Vorsitzende Tzipi Livni sagte: „Beim Frieden geht es um die Veränderung der Lage in der Region, nicht darum in Damaskus Hummus zu essen.“
Minister Benjamin Ben-Eliezer gab seinem Protest Ausdruck.
– Die Palästinenser berichten, dass die Demonstrantin Jawaher Abu Rahma während eines Protests in Bilin durch Tränengas getötet wurde. Andererseits – Elhanan, jetzt zusammen –  „b-e-ha-u-p-t-e-t!“ die IDF, dass sie entweder Zuhause oder im Krankenhaus ohne Verbindung zum Protest starb.

Dazu führt Latma ein Gespräch mit dem palästinensischen Minister für unkontrollierbare Wut, Tawil Fadiha:
Fadiha (weinerisch): Vergebt mir. Ich habe untypisch schlechte Laune. Ich bin gerade von der Beerdigung einer Frau und ihren Verwandten zurückgekommen.
Elhanan: Verwandte? Woran sind die gestorben?
Fadiha: Von Gassplittern.
Elhanan: Aber die waren doch gar nicht da.
Fadiha: Was noch mehr beweist, wie tödlich die Granate war! Sie hat sogar Leute getötet, die gar nicht da waren!
Elhanan: Ich habe noch nie gehört, dass jemand durch Tränengas gestorben ist.
Fadiha: Was ist mit John Lennon?
Elhanan: John Lennon?
Fadiha: Immerhin wurde er in Bilin von Tränengas getötet, das Soldaten verschossen! Oder willst du mir erzählen, er sei 1980 in New York getötet worden?
Elhanan (leise zu Ronit): Er ist wirklich 1980 in New York getötet worden.
Ronit: Das behauptet die IDF.
Fadiha: Ihr weicht immer der Verantwortung aus, ihr Heulsusen, als ob ihr nie jemanden getötet habt! Weder Abu Rahma oder John Lennon, noch Salam Fayyad.
Ronit: Salam Fayyad lebt.
Fadiha: Okay, habt Geduld.
Elhanan: Aber Herr Fadiha, ihr habt doch selbst Bilder von Demonstranten veröffentlicht, die die Gasbehälter zurück zu den Soldaten warfen.
Fadiha: Weil das palästinensischer Mut ist. Das ist das, was mein Großvater 1948 in der Nakba machte, bei der Demonstration in Bilin, als er bei der Operation Gegossenes Blei in Deir Yassin massakriert wurde. Er griff die Steine mit seinen Händen und warf sie zurück – und wurde getötet.
Ronit: Und wir dachten, nur wir haben Kriegsgeschichten.
Fadiha: Auch ich, möge ich in Frieden ruhen, wurde bei derselben Demonstration getötet.
Elhanan: Aber Sie sind hier.
Fadiha: Ich erzähle euch, dass ich getötet wurde und ihr betreibt Haarspalterei, ob ich hier oder nicht hier bin. Das bringt mich zur Weißglut!
Ronit: Du bringst ihn zur Weißglut!
Fadiha: Ich habe Fotos! Seht selbst!
(steht eingeblendet vor einer Ruine und wirft einen Stein; Glas klirrt)
Seht, da werde ich getroffen.
(greift sich an die Brust, dann hört man „Maschinengewehrfeuer“)
Ich sterbe. Ich sterbe. Allahu akbar.
(legt sich langsam, auf eine Hand nach hinten abgestützt, auf den Boden)
(von links kommen zögernd zwei Vermummte ins Bild und nehmen ihn an Füßen und Händen auf)
Hier bringen mich die anderen Kämpfer ins Krankenhaus, wo ich für tot erklärt wurde, möge ich in Frieden ruhen.
Die Beerdigung ist morgen. Ich werde nicht in der Lage sein zu kommen, weil ich da gerade auf CNN interviewt werde. Aber hinterher komme ich zu der spontanen Demonstration. Die Einzelheiten findet ihr im Internet, wenn ihr wollt.
Elhanan: Ich besuche die Website von Al-Jazira nicht.
Fadiha: Habt ihr YNet nicht?

Meldungen:
– Streikende Mitarbeiter des Außenministeriums bringen Israels diplomatische Arbeit zum Stillstand. Bemerkenswerterweise haben Kommentatoren eine spürbare Verbesserung des internationalen Ansehens Israels behauptet.
– Armee-Journalisten wurde befohlen ein Konzert in Haifa mit dem Titel „Koexistenz“ zu verlassen, weil ihre Uniformen die palästinensischen Musiker vor den Kopf stoßen. Als die Musiker erfuhren, dass sie Reporter des Armee-Radios waren, entschuldigten sie sich: „Die Uniformen haben uns verwirrt. Wir dachten, sie seien auf Israels Seite.“

Ronit: Der Rassismus erhebt wieder sein übles Haupt. Rabbiner verbieten Ehen mit Arabern, was natürlich Vergleiche mit dunkeln Zeiten ins Gedächtnis ruft. Hallo, Historiker Prof. Shaldag Borochov.
Borochov: Guten Abend.
Ronit: Professor, können Sie erklären, warum wir nichts aus der Geschichte gelernt haben und uns genauso verhalten wie die Nazis?
Borochov: Nun, unsere jüngsten Forschungen deckten einen neuen Befund auf, ich darf sagen: einen gewissen Unterschied.
Elhanan: Welchen Unterschied?
Borochov: Es stellt sich heraus, dass die Nazis 6 Millionen Juden ermordeten, in Gaskammern, Lagern, sie zu Tode arbeiten ließen, sie einsperrten, sie systematisch auslöschten. Und wir tun das nicht.
Ronit: Und das ist der „große Unterschied“, den Sie gefunden haben, Professor?
Borochov: Ja, sehen Sie, ich weiß, das ist nicht so besonders signifikant, aber als Historiker…
Ronit: Aber wie können Sie so schlagfertig sagen, es gäbe „einen Unterschied“? Und was ist mit dem, was in Gaza machen? Was ist mit der Operation „Gegossenes Blei“? Das ist doch genau wie die Nazis!
Borochov: Nun, wir haben noch einen weiteren kleinen Unterschied entdeckt…
Ronit: Wie bitte?
Borochov: Die Juden hatten keine Terrororganisationen, die die Städte in Deutschland in die Luft jagten und Tausende Deutsche ermordeten.
Elhanan: Professor, haben Sie keine Angst, so etwas zu sagen? Sie wissen schon, dass diese Erkenntnisse einige Leute wütend machen wird.
Borochov: Ich stelle nur die Ergebnisse der Forschung vor, ich bin nicht involviert in…
Ronit: Nur „unschuldige Forschung“! Wer hat Sie dafür bezahlt, Im Tirzu?
Elhanan: Ronit, er ist Akademiker.
Ronit (aufgebracht): Dieser Mann wird mir die Nazis nicht nehmen, Elhanan! Sie werden mir die Nazis nicht wegnehmen, hören Sie?
Elhanan: Professor, vielleicht ist es nicht klug, diese Ergebnisse zu veröffentlichen, während wir uns gerade in einem Friedensprozess mit der arabischen Welt befinden…
Borochov: Ja gut. Wir haben auch in dieser Sache einen kleinen Unterschied gefunden.
Ronit: Was bin ich „überrascht“! Was haben Sie noch gefunden, „Professor“?
Borochov: Meine Forschung hat ergeben, dass Deutschland nicht von 21 feindlichen jüdischen Staaten umgeben war, die es vernichten wollten.
Ronit: Gibt es außer dem angesehenen Professor unterstützt diese radikale Ansicht?
Borochov: Ich gebe zu, es gibt ein Problem damit, das an den Universitäten zu lehren, aber…
Ronit: Dieser Mann sitzt hier und versucht die Grundfesten des israelischen Journalismus zu untergraben! Er hetzt die Leute dazu auf zu glauben, dass wir nicht wie die Nazis sind! Warum wird ihm gestattet den Mund aufzumachen?
Borochov: Ich drücke keine Meinung aus, ich bin nur ein Forscher.
Elhanan: Aber das könnte einen fürchterlichen Aufruhr verursachen. Vergessen Sie nicht, dass wir arabische Knesset-Abgeordnete haben.
Borochov: Ach ja, das ist noch ein Unterschied.

Wir schließen mit einer guten Nachricht:
– Premierminister Benjamin Netanyahu schickte Präsident Obama einen Brief, in dem er ihn bat Jonathan Pollard zu begnadigen. Der Premierminister sagte, Israel werde nie in den USA spionieren und er sagte, er hoffe, dass die USA aufhören würden in Israel Spione einzusetzen („Peace Now“).

Tribal Update vom 31.12.2010:

Elhanan liest Zeitung: Wie schrecklich!
Miri: Was?
Elhanan: Ein arabischer Hirte behauptete, Siedler hätten seine Schafe verbrannt.
Miri: Was für Barbaren.
Elhanan: Aber jetzt hat er zugegeben, dass er alles erfunden hat.
Miri: Na und? Glaubst du einem Araber?

Netanyahus Direktor für diplomatische Öffentlichkeitsarbeit ist zurückgetreten. Netanyahus Büro: „Wir sind von dieser Nachricht geschockt. Wir hatten keine Ahnung, dass wir irgendeine diplomatische Öffentlichkeitsarbeit haben.“

400 Personen steckten wegen eines Schneesturms die ganze Nacht in der New Yorker U-Bahn fest. Der Generalstaatsanwalt lehnte Forderungen der Kadima ab deswegen offiziell Anklage gegen Netanyahu zu erheben.

Die PA hat für die Palästinenser das Verbot der Arbeit in israelischen Siedlungen aufgehoben. Der palästinensische Finanzminister erklärte: „Wir haben ihnen Arbeit angeboten, aber diese hinterhältigen Israelis boten ihnen Löhne an.“

Tribal Update vom 23.12.2010:

Elhanan: Nu, irgendwas Interessantes?
Ronit: Nein, alles wie immer… An der Wall Street fallen die Aktien, Prinzessin Zaras Verlobung, 8 Mörsergranaten aus dem Gazastreifen nach Israel gefeuert… Nichts, das uns angeht.

Amram Mitzna begann seine Bewerbung um den Vorsitz der Avoda mit einem Besuch in Ramallah. Gefragt, warum er seinen Wahlkampf nicht beim Avoda-Parteitag begann, sagte er: „Hier muss ich wenigstens keine Angst haben gelyncht zu werden.“

Ein saudischer Mann nutzte sein Recht auf Polygamie und heiratete die Schulleiterin, die stellvertretender Schulleiterin und eine Lehrerin derselben Schule. Wenn es in dieser Ehe irgendwelche Probleme gibt, wird er die Ersatzlehrerin heiraten.

Nach Marathon-Verhandlungen hat Nordkorea zugestimmt UNO-Inspektoren ins Land zu lassen, um sicherzustellen, dass dort kein Uran angereichert wird. Nachdemd ie Inspektoren im Land sind, werden die Verhandlungen darum beginnen, dass man sie wieder raus lässt.

Tribal Update vom 17.12.2010:

Ronit: Shimon Peres hat Recht, absolut Recht.
Elhanan: Womit?
Ronit: Die Zeit für Frieden läuft aus.
Elhanan: Ach ja, stimmt.
Ronit: Jetzt sag mir mal ganz ehrlich, was du davon hältst? (streicht sich über den Hinterkopf)
Elhanan: Was ich davon halte? Ein Haufen Sch… Was läuft aus? Was, um Gottes Willen soll das heißen: Die Zeit für Frieden läuft aus? Das einzige, was wir für Frieden brauchen, ist, dass die verdammten Araber keinen Krieg anfangen, das ist alles! Oder? Und wenn sie einen anfangen, müssen wir ihnen so einen drüber geben, dass sie uns nie wieder in die Quere kommen! Was läuft aus? Was für ein Haufen Sch…!
Ronit: Ich meinte meinen neuen Haarschnitt…
Elhanan: Ach so… Nett.

Palästinenserführer Abu Mazen drohte, wenn die Verhandlungen mit Israel scheitern, wird er das Oslo-Abkommen einseitig kündigen. Das Kabinett traf sich zu einer Dringlichkeitssitzung, weil man befürchtet, dass Abu Mazen seine Haltung ins Extreme steigert und die PA auflöst und mit der Fatah und der Hamas nach Tunis zurückgeht.

Der malaysische Oppositionsführer wurde vom Parlament suspendiert, weil er Malaysias Premierminister mit Verteidigungsminister Ehud Barak verglich. Die Arbeitsparte sagte: „Das ist sehr beleidigend. Wir würden auch jeden sofort suspendieren, der das tut.“

Das Bashara-Gesetz hat die erste Lesung hinter sich. Die Abgeordneten brachten ihre Zufriedenheit mit dem Gesetz zum Ausdruck, das die Gehaltszahlungen an Spione der Hisbollah blockiert. Sie überlegen jetzt, ein Gesetz zu machen, das den Diebstahl von Radios aus Autos, den Angriff mit Eisenstangen auf ältere Mitbürger und die Vergewaltigung von Touristen untersagt.

Tribal Update vom 10.12.2010:

Der PA-Vorsitzende Abu Mazen drohte: „Wenn die Verhandlungen mit Israel scheitern, werden wir internationale Anerkennung fordern.“
Die Antwort der EU: „Das ist ein sensibles Thema. Wir sind nicht sicher, dass wir zur Zeit schon bereit sind Israel anzuerkennen.“

Der Vorsitzende der niederländischen Regierungspartei sagte, Juden sollten Holland verlassen, weil: „Wir können wegen der antisemitischen Anschläge nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren.“
Die Jewish Agency schlug vor die holländischen Juden nach Israel zu bringen, aber Premierminister Netanyahu sagte: „Wir können wegen der Zunahme der antisemitischen Anschläge ihre Sicherheit nicht garantieren.“

Die Ägypter sagen, der Mossad stecken hinter den Hai-Angriffen vor den Küsten des Sinai, um die ägyptische Tourismus-Industrie zu schädigen. Ägyptische Beamte sagen, das sei nicht Irsaels einziger Affront. IDF-Soldaten erlauben regelmäßig sudanesischen Flüchtlingen nach Israel zu gelangen, um ägyptischen Soldaten ihre Schießübungen unmöglich zu machen.

Bericht von Happy Blabbler vom Karmel-Feuer: „Miri, ich habe gerade Nachricht bekommen, dass sich das Feuer bis nach Tel Aviv ausgebreitet hat! Die gesamte Stadt brennt!“
Miri: Was?
Elhanan: Wer ist deine Quelle?
„Eine Gruppe Augenzeugen, die gerade aus Tel Aviv zurückkehrten! Sie trugen grüne Schals und skandierten: Tel Aviv brennt! Tel Aviv brennt!
Elhanan: Happy, das Fußballfans, die vom Spiel kommen.

Tribal Update vom 03.12.2010:

Wir beginnen mit einem verstörenden Thema: Der Demokratie-Index-Bericht zeigt, das 76% der israelischen Juden finde, wichtige Entscheidungen sollten ohne Berücksichtigung der arabischen Wähler getroffen werden. Die Antwort der arabischen Führer: „Diese Zahl zeigt, wie problematisch die jüdische Gesellschaft ist. Bei uns hätte diese Frage 100% bekommen.“

Südkorea bat die USA um Hilfe, nachdem es von Nordkorea bombardiert wurde. Seoul zog die Anfrage zurück, nachdem Präsident Obama versprach, sie würden dieselbe Hilfe bekommen wie ein anderer Verbündeter der USA, der unter ständigen Raketenangriffen leidet. (Im Hintergrund wird eine israelische Flagge gezeigt.)

Die Stadt Jerusalem hielt diese Woche eine Übung ab, mit der Krieg in der Stadt simuliert wurde. Die Araber Jerusalems reagierten enttäuscht: „Es ist eine Schande, dass man uns nicht beteiligte. Wir hätten die Übung realistischer machen können.“

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Ariel Sharon und Yassir Arafat treffen sich zu Friedensverhandlungen in Camp David. Ariel Sharon will aber erst noch etwas erzählen:
Als die Israeliten durch die Wüste zogen, ging Moses einmal in einer Oase baden. Als er aus dem Wasser kam, waren seine Kleider verschwunden.
„Wer war das?“, rief er wütend.
„Die Palästinenser!“, rief das Volk.
„Moment mal“, unterbrach Arafat, „da gab es keine Palästinenser.“
„Gut“, sagte Sharon. „Nachdem wir das geklärt haben, können wir anfangen.“

Warum kann man beim Monopoly nicht gegen die Palästinenser gewinnen?
Weil sie immer als „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karten kriegen!

What happens when a fly falls into a coffee cup?
– The Italian – throws the cup, breaks it, and walks away in a fit of rage.
– The German – carefully washes the cup, sterilizes it and makes a new cup of coffee.
– The Frenchman – takes out the fly, and drinks the coffee.
– The Chinese – eats the fly and throws away the coffee.
– The Russian – Drinks the coffee with the fly, since it was extra with no charge.
– The Israeli – sells the coffee to the Frenchman, sells the fly to the Chinese, sells the cup to the Italian, drinks a cup of tea, and uses the extra money to invent a device that prevents flies from falling into coffee.
– The Palestinian – blames the Israeli for the fly falling into his coffee, protests the act of aggression to the UN, takes a loan from the European Union to buy a new cup of coffee, uses the money to purchase explosives and then blows up the coffee house where the Italian, the Frenchman, the Chinese, the German and the Russian are all trying to explain to the Israeli that he should give away his cup of tea to the Palestinian.

Saddam Hussein called President Bush and said: „Dubya, I called you because I had this incredible dream last night. I could see all of America, and it was beautiful and on top of every building, there was a beautiful banner.“
Bush asked, „What was on the banner?“
Saddam responded, „It said Allah is God, God is Allah.“
Bush said: „You know, Saddam, I’m really glad you called, because last night I had a dream too. I could see all of Baghdad, and it was even more beautiful than before the war. It had been completely rebuilt, and on every building there was also a beautiful banner.“
Saddam said: „What was on the banner?“
Bush replied: „I really don’t know…. I don’t read Hebrew.“

Question: Why does it not pay to play Monopoly with the palestinians?
Answer: Because they get all the Get Out of Jail Free cards.

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